Theatergruppe präsentierte Lutz Hübners "Die letzte Show"

„Die letzte Show“ – Natürlich hat die Inszenierung der Theater AG des MGB keinen programmatischen Titel. Das wäre auch zu schade, denn das Ensemble um Spielleiter Sven Reinwald meistert das schwierige Sujet mit Bravour, Verve und großem Einsatz. Das Stück von Lutz Hübner erzählt die Geschichte von Emilia, einer Vorzeigetochter schlechthin. Celine Lochschmidt zeigt die Facetten dieses jungen, ehrgeizigen Mädchens auf eindrückliche Weise. Die Zerrissenheit zwischen den Ansprüchen der überforderten Mutter (Nikola Stefen), die ihre Wünsche und Sehnsüchte auf die Tochter projiziert, und ihren eigenen Bedürfnissen wird gekonnt herausgearbeitet. Emilia leidet an Versagensängsten und Schulstress. Emilias Höllenfahrt durch ihre Ängste zeigt erbarmungslose Prüfer (u. A. Paula Diener, Cora Stefen),  deren Ansprüchen niemand gerecht werden kann, übermotivierte Lehrerinnen (Amelie Krause), und verdrängte Selbstmordgedanken. Ihr Lebensgefühl, den Ansprüchen anderer nicht genügen zu können, manifestiert sich besonders deutlich in einer grotesken Schönheitsoperation, die sie entstellt zurücklässt. Die albtraumhaften Szenen, die durch gekonnten Lichteinsatz und stimmungsvolle Musik gestaltet werden, erweisen sich als besonders wirkungsvoll. Zudem belastet Emilia die verfahrene Beziehung zu Michi, einem unerträglichen Macho, eindrücklich verkörpert in einer Hosenrolle von Giuliana Ullo. Emilias Leben erfährt eine entscheidende Wendung, als mehr...

Melanchthon-Schülerpreis für Melina Dilanas und Diana Sämann

Erstmals in seiner 20-jährigen Geschichte wurden gleich zwei Schülerinnen mit dem Melanchthon-Schülerpreis ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses wurde den beiden Schülerinnen des MGB der mit jeweils 750 Euro dotierte Preis verliehen. Neben herausragenden schulischen Leistungen sind die Anforderungen des Preises Gemeinsinn, Toleranz, hohe Allgemeinbildung und natürlich gute Kenntnisse über Philipp Melanchthon. Unsere beiden Preisträgerinnen bringen all dies mit und setzten sich in einem Feld von sechs Bewerbern durch. Regierungspräsidentin und Jury-Vorsitzende Nicolette Kressl betonte in ihrer Laudatio die herausragenden Leistungen der Preisträgerinnen. mehr...

1. Preis beim Lions Club–Wettbewerb

Der Lions Club Bruchsal schreibt jährlich den Wettbewerb "Naturwissenschaften-Technik Lehren und Lernen" aus und vergibt dabei immer einen 1., einen 2. und einen 3. Preis für hervorragende Projektarbeiten zum ausgeschriebenen Thema. Das MGB nimmt an diesem Wettbewerb regelmäßig teil, wobei Projektarbeiten der NwT-Klassen 10 oder der Begabten AG der Kursstufe eingereicht werden. 

Am Donnerstag, den 16. Juni  wurden die drei besten Projektgruppen beim Wettbewerb des Lions-Club ausgezeichnet. Der TheoPrax-AG des Melanchthon-Gymnasiums Bretten wurde für das Projekt „Wasseraufbereitung für Entwicklungsländer“ der 1. Preis verliehen, der mit 1000 Euro dotiert ist. Studiendirektor Bernhard Steger und die Mitglieder der TheoPrax-AG konnten im Hotel Ritter in Bruchsal-Büchenau den Preis entgegennehmen. Alle ausgewählten Projekte hatten „Erneuerbare Energien“ als Themenvorgabe. In  einer Kurzpräsentation stellten die mitgereisten Schüler*innen den Mitgliedern des Lions Club Bruchsal ihre Ergebnisse vor und bekamen im Anschluss die Urkunde überreicht. In seiner Ansprache hob Prof. Volker Saile besonders hervor, dass sich die jungen Menschen für Entwicklungsarbeit engagieren und darüber hinaus wissenschaftlich orientiert arbeiten. Nähere Informationen zu diesem Projekt findet man auf der Homepage des MGB.

 

Bericht vom Come Together Projekt (Phase I)

Zu diesem Projekt fanden sich einige Schüler des MGB und der Pestalozzischule der Klassenstufen 6 und 7 zusammen. Bei der Pestalozzischule handelt es sich um eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten, während das MGB ein Gymnasium ist. Bei „Come Together“ ging es daher erst einmal darum, dass sich die Schüler kennenlernen können. So konnten Vorurteile zwischen den Schülern der sehr unterschiedlichen Schularten abgebaut werden. Zunächst wurde eine kleine Bewirtung angeboten, damit alle nach dem Schultag kurz ausruhen konnten. Die Schüler gingen dabei zwar höflich, aber noch distanziert miteinander um und es bildeten sich Gruppen. Das änderte sich recht schnell, als einige Gemeinschaftsspiele, von Sozialarbeiter Markus Gewald angeregt, gespielt wurden. Die Schüler arbeiteten zusammen und hatten alle sehr viel Spaß an der Sache, und nachdem sie sich in gemischten Kleingruppen zusammengefunden hatten, ging es an die Stationsarbeit. mehr...

Pressebericht zum Konzert der MGB-Chöre und Orchester

Lesen Sie hier den Pressebericht über dieses "fulminante Konzerterlebnis" (Zitat BNN). Die Veröffentlichung geschieht mit freundlicher Genehmigung des Verfassers Bernd Neuschl.

Bericht BNN

Preisverleihung des Young Women in Public Affairs Award (YWPA) durch den Zonta International-Club in Bruchsal

Laut der Jury war die Bewerberlage junger Frauen durch die umliegenden Schulen diesmal sehr groß. Sehr früh zeigte sich jedoch, dass Jana Freis und Lisa Klimaschewski mit Abstand die aussichtsreichsten Anwärterinnen auf den begehrten und mit einem Geldpreis dotierten Award waren und sie sich früh im Auswahlverfahren von ihren Mitbewerberinnen absetzen konnten. Der 1. Preis ging an Jana Freis aus der Klassenstufe J1, die sowohl langjähriges Mitglied unserer SMV als auch Mitglied im Jugendbeirat der Stadt Bretten ist. Lisa Klimaschewski, ebenfalls aus der J1, wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Sie ist langjähriges Mitglied in unserer SMV und derzeitige Schülersprecherin.
Mit den beiden Preisträgerinnen wurde bei der Preisverleihung nochmals ein Kurzinterview durchgeführt, bei dem beide eindrücklich unter Beweis stellten, dass sie zurecht die vordersten Plätze belegten und für ihr junges Alter äußerst aktiv und engagiert sind.  mehr...

Neue Streitschlichterausbildung am MGB

Im April wurden 19 neue Streitschlichter am MGB ausgebildet. Die engagierten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 und 9 erfuhren während der drei Ausbildungstage viel über Kommunikation, Empathie, offenes Fragen und Eskalationsstufen, aber auch über das richtige Eingreifen bei Konfliktsituationen und die Vernetzung der Streitschlichtung in der Schule. Das „Eisbergmodell“ oder die „5 Phasen der Mediation“ bilden dabei Grundlagen für eine wertschätzende Gesprächsführung. Nach den theoretischen Ausbildungsanteilen wurde in Rollenspielen geübt. Dabei schlüpften die Teilnehmer abwechselnd in die Rolle der Streitenden und in die der Mediatoren. Durchgeführt wurde die Ausbildung vom Schulsozialarbeiter des MGB, Markus Gewald, der dabei personelle Unterstützung von aktiven Streitschlichtern erhielt. Die Lehrkräfte Eva Betz und Alexander Droß betreuen die neu ausgebildeten Schüler weiter im Alltagsbetrieb. Die Streitschlichtung ist eine wichtige Einrichtung am MGB. Jede zweite Pause sind die Mediatoren für Schülerinnen und Schüler präsent und ansprechbar bei Konfliktsituationen. Die neu ausgebildeten Streitschlichter ergänzen das bestehende Streitschlichter-Team und werden ab dem neuen Schuljahr eingesetzt.