Schülerbericht über den Italien-Austausch 2017

Nach beschwerlichen acht Stunden Fahrt wurden die deutschen Austauschschüler von der italienische Sonne und dem genauso strahlenden Lächeln der wartenden Austauschpartner empfangen. Nach kurzen Begrüßungen wurden die Austauschschüler von den jeweiligen Austauschpartnern weggebracht, um den Abend mit der Gastfamilie zu verbringen. Am nächsten Morgen wurden die Deutschen offiziell an der Schule begrüßt und erhielten einen groben Überblick über die Stadt Crema. Nach einer anschließenden Schulbesichtigung verbrachten sie den Morgen in unterschiedlichen Klassen, um dem Unterricht beizuwohnen. Die Andersartigkeit des italienischen Unterrichtes bzw. das Verhalten der italienischen Schüler brachte viele der deutschen Schüler zum Lächeln und Kopfschütteln. Daraufhin besichtigten die Austauschschüler die Sehenswürdigkeiten der Stadt Crema. Zum Abschluss ließ man sie ein bisschen durch Crema flanieren. Am darauf folgenden Tag besichtigten die Schüler die Heimatstadt von Romeo und Julia: Verona. Dort wurden die berühmte Arena, der Jungfrauenbrunnen und sogar der Balkon, vor welchem Romeo Julia den Hof machte, besucht. Nach einer anschließenden Shopping-Tour ging es auf einen der Hügel um Verona, um die atemberaubende Aussicht zu genießen. Daraufhin ging es für die ermüdeten Schüler wieder zurück nach Crema. Das Wochenende verbrachten die Austauschschüler mit den Gastfamilien und  Austauschpartnern zusammen. So reichten die Aktivitäten von dem Besuch eines Freizeitparks bis zu einem gemeinsamen Diskobesuch in Crema. Am Montag ging es in die Modemetropole Mailand. Zusammen mit den italienischen Austauschschülern besichtigen sie die Sehenswürdigkeiten Mailands. Vom alten Kastell Mailands zu der  Börse bis zum Mailänder Dom  liefen sie sich in Mailand die Füße platt. Aber die meisten waren sich einig, dass Mailand bei Weitem nicht an die Schönheit Veronas heranreicht. Am letzten Tag des Austausches wurde Cremona, eine für ihre Herstellung qualitativ hochwertiger Geigen sehr bekannte Stadt besichtigt. Dort konnten die Schüler einer Präsentation über die Herstellung einer Geige beiwohnen und einen Experten nach Herzenslust über Geigen befragen. Am letzten Abend ging man zusammen Pizza essen. Es wurde viel gelacht, während man die köstlichen Pizzen verschlang. Als krönenden Abschluss ging es noch zusammen in eine Bar. Am Mittwochmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Nach einem nicht ganz tränenfreien Abschied bestiegen die Austauschschüler den Bus und dachten mit Grauen an das deutsche Wetter und vermissten sofort die italienische Sonne. 

V. Braun