Wirtschaftskurse besichtigen Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau

Das Logistikzentrum der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau ist eines der größten Lager- und Verteilzentren in Deutschland. Den beiden Wirtschaftskursen der Jahrgangsstufe 1 wurde am 15. März 2017 eine Besichtigung des Standortes ermöglicht. Diese wurde im Rahmen einer GFS organisiert. Der Besuch war zu diesem Zeitpunkt etwas Besonderes, da normalerweise keine Besuche in solcher Gruppengröße zugelassen werden.

Pünktlich um 8 Uhr starte der Bus vor dem Melanchthon-Gymnasium Bretten. Es begaben sich 36 Schüler und 2 Lehrkräfte auf den Weg gen Schwäbisch Hall. Dort legte die Gruppe ihren ersten Halt ein. Während des 2,5 -stündigen Aufenthalts waren die Schüler zur kulturellen Weiterbildung und allgemeinen Erheiterung im historischen Kern Schwäbisch Halls unterwegs. Anschließend fuhr der Bus gegen 12 Uhr nach Künzelsau zur Niederlassung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Dort waren die Schüler von ihrem Gastgeber in der werkseigenen Kantine zum Essen eingeladen. Im Anschluss folgte eine umfangreiche Präsentation von J. Eberle über die Würth Gruppe und im Speziellen über die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Nun wurden sowohl Schüler als auch Lehrer in zwei Gruppen zur Werksführung aufgeteilt. Beide Gruppenführer hatten sich vorher so abgesprochen, dass die Gruppen zwar beide alles zu sehen bekamen, jedoch an keiner Station Stau entstand.

Die Schülergruppen besichtigten alle der drei Lager- und Verteilerzentren des Werks in der Reihenfolge ihrer Entstehung, um die verschiedenen Evolutionsstufen der Lagertechnik zu sehen. Zuerst sahen die Gruppen das Lager „Süd“ , wo sich auch das „Dunkel-Lager“ mit vollautomatischem Lagersystem befindet. Im 25 Meter hohen und 110 Meter langen Lager werden die weniger häufig benötigten Produkte auf 18 000 Paletten-Plätzen gelagert. Dort berichtete man den Gruppen, dass in Künzelsau zwischen 120 und 140 Millionen Euro in Form von versandfertigen Produkten lagern, um die werkseigene Servicerichtlinie von 99,9% Produktverfügbarkeit zu gewährleisten. Im Anschluss zeigte man den Schülern das modernere Lager „Nord“. Hier werden Produkte aus eigenen Lagern für den Versand fertiggemacht. Dort schauten sich die Gruppen im Speziellen die blitzschnelle Abfertigung von Paketen in ihrer Zusammenstellung an. Im letzen der drei Lager, dem Lager „West“, welches erst im Jahre 2004 errichtet wurde, sahen die Schüler nun noch die Abfertigung von Paketen im aktuellen Industriestandard an. Hier werden Pakete mit Roboterarmen auf Paletten verladen und die seltenen, fehlerhaften Lieferungen mit autonomen Robotergefährten zu ihrem Ursprung transportiert.

Nach einem interessanten Tag bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG traten die Schüler um 16 Uhr ihre Heimreise an.