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Workshop „Medienbildung“ der Schüler-Medienmentoren in der Jahrgangsstufe 7 am MGB

„WhatsApp, Instagram, Facebook“ …. Chantal ist 12 Jahre alt und ist in all diesen Sozialen Netzwerken aktiv  und nutzt noch weitere Dienste. Auf ihrem Facebook-Account stehen sämtliche persönliche Daten, wie zum Beispiel ihr Geburtstag, damit auch ihr Alter, ihre Adresse und auch ihre Kontaktdaten, also Telefonnummer und Email-Adresse. Doch genau das ist ein großer Fehler, den man nicht begehen sollte. Es ist alles andere als eine gute Idee seine persönlichen Daten öffentlich preiszugeben. Unter anderem deshalb haben wir, die Medienmentoren am MGB, im letzten Schuljahr eine Ausbildung zum Schüler-Medienmentor vom Landesmedienzentrum absolviert: Um jüngere Schüler auf die Risiken und Gefahren, die im Internet lauern, aufmerksam zu machen und sie davor zu bewahren, sich in unangenehme Situationen zu bringen mit der Veröffentlichung ihrer privaten Daten. Diese Gefahren fangen beim Preisgeben des Alters im Internet an. Die meisten haben noch ein schönes Bild von sich dabei, das schnell Aufmerksamkeit bei Personen erregen kann, die es auf junge Mädchen abgesehen haben.

Nachdem die Schüler-Medienmentoren des Melanchthon-Gymnasiums Bretten in diesem Frühjahr die Ausbildung mit gruppenpädagogischen und medialen Inhalten absolviert haben, haben wir den Rest des letzten Schuljahres Präsentationen über soziale Netzwerke, das Internet, Datenschutz und Cybermobbing in den Unterstufenklassen des Melanchthon-Gymnasiums gehalten. Im jetzigen Schuljahr vor den Herbstferien haben wir dann einen Workshop unter Leitung von Herrn Söhner bei den Jungen der Jahrgangsstufe 7 angeboten. Hierbei lag der Schwerpunkt auf Datenschutz und Urheberrecht, doch wurden nicht nur diese Themen angesprochen, sondern auch noch andere wie Cybermobbing und Soziale Netzwerke, da diese bei Kindern bzw. Jugendlichen in diesem Alter eine große Rolle spielen. Zu fast jedem dieser Themen konnten die Schüler selbst etwas erarbeiten und auch ihr Vorwissen einbringen. Beim Thema Datenschutz haben sie mit unserer Beispielperson Chantal gearbeitet und die Daten in ihrem Facebook-Account beurteilt. Beim nächsten Thema, Cybermobbing, haben die Schüler einen Film gezeigt bekommen, in dem man sehr gut sehen kann, wie es jemandem ergeht, der über das Internet von ehemaligen Freunden gemobbt wird und was die Folgen davon sind. Als nächstes Thema war Urheberrecht genannt. Auch ein wichtiges Thema wenn es um das WhatsApp Profilbild oder ein Gruppenprofilbild geht. Denn wussten Sie, dass man auch ein Bild von einem Star, das bereits im Internet war, nicht weiter teilen und veröffentlichen darf? Deshalb haben wir den Jungen Beispielbilder bzw. Schilderungen, was auf den Bildern zu sehen ist, gegeben und sie mussten entscheiden, was man mit diesem Bild machen darf. Als unser letztes Thema hatten wir das Thema Soziale Netzwerke. Nun mussten die Schüler selbst mit vorgegebenen Fragen recherchieren und die richtigen Lösungen finden. Zu guter Letzt haben wir noch nach einem Feedback gefragt und auch durchaus positive Rückmeldungen bekommen. Alles in Allem kann man sagen, dass der Workshop in unseren Augen für die Schüler hilfreich und lehrreich war. Deshalb haben wir auch schon einen weiteren Workshop für unsere Fünftklässler in der zweiten Projektwoche nach den Osterferien angemeldet.

Aber nicht nur die Unterstufenschüler, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können in dem Bereich des Jugendmedienschutzes und der Medienarbeit noch dazulernen, darum nehmen die meisten von uns auch noch an einem zweiten Teil der Ausbildung Teil, dessen Schwerpunkt dann aber nicht nur auf Jugendmedienschutz, sondern auf aktiver Medienarbeit liegt. Und nicht zu vergessen ist natürlich, dass solch ein Workshop und auch die Ausbildung allein mit uns Medienmentoren nicht möglich wäre. Wir benötigen dazu natürlich auch die freundliche Unterstützung des Förderverein des MGB und unseres Betreuers, Herrn Söhner, der die ganze Ausbildung organisiert und uns zur Seite steht, wenn wir Hilfe und Unterstützung benötigen.

Luisa Lafferton (Klasse 10 b)